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Ortho-K Linsen |
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Gollhofer Optik ist spezialisiert auf die Anpassung von Ortho-K-Nachtkontaktlinsen ...
Orthokeratologie nennt sich ein Verfahren, das für Kurzsichtige gedacht ist. Mit den so genannten Ortho-K-Linsen sollen Kurzsichtige bis zu minus 4,5 Dioptrien und einem Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) bis zu 1,5 Dioptrien über Nacht ihre Sehfähigkeit wieder erlangen, so dass sie tagsüber keine Sehhilfen wie Brille oder "normale" Kontaktlinsen mehr tragen müssen. Dieses Verfahren hat sich in den letzten Jahren in den USA und in Asien, aber auch in Großbritannien und den Niederlanden etabliert und ist mittlerweile weltweit verbreitet. Auch bei uns in Österreich werden immer mehr Nachtkontaktlinsen von Kurzsichtigen getragen. Am nächsten Tag kann der Kontaktlinsenträger mehrere Stunden ohne Sehhilfe auskommen, bevor die Hornhaut sich in den ursprünglichen Zustand zurückformt. Acht Stunden in der Nacht Kontaktlinsen tragen, das sollte für ca. 16 Stunden ohne Sehhilfen am Tag ausreichen. Die Spezialisten gehen von einer Eingewöhnungszeit von ein bis zwei Wochen aus. |
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Wer kann Ortho-K-Linsen tragen? Grundvoraussetzung ist die oben beschriebene Sehminderung. Angesprochen sind Menschen, die am Tag lieber keine Brille oder Kontaktlinsen tragen und auch keinen Lasereingriff machen lassen wollen. Gegenüber der Laser-Operation gibt es einen deutlichen Vorteil: Die Korrektur mit dem Laser ist nicht mehr rückgängig zu machen, während bei den Ortho-K-Linsen jederzeit wieder auf Brille oder "normale" Kontaktlinsen zurück gegriffen werden kann. Wer aufhört, seine Ortho-K-Linsen zu tragen, weil er vielleicht mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, erreicht nach einiger Zeit wieder denselben Zustand seiner Augen wie vor der Anpassung der Linsen. Wer sich für die Nachtlinsen entscheidet, sollte am Anfang Geduld haben und während der Eingewöhnungsphase genügend Zeit für Termine beim Kontaktlinsenspezialisten haben. Nur so ist ein optimales Ergebnis zu erreichen! |
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Was passiert bei der Anpassung? Nach der Beratung wird die Form der Hornhaut mit bis zu 25.000 Messpunkten mit einem computergesteuerten Hornhaut-Topographen vermessen. Die Fehlsichtigkeit wird bestimmt und sorgfältig geprüft, ob die Hornhaut für die Orthokeratologie geeignet ist. Nach den Messungen und Überprüfungen werden Mess-Kontaktlinsen eingesetzt. Hiermit werden Sitz- und Funktionskontrollen durchgeführt, mit deren Hilfe die benötigten Ortho-K-Linsen festgelegt werden. Wenn die Linsen angefertigt sind, müssen sie eine Woche eingetragen werden. Dabei sind mehrere Kontrollen zur Sicherheit und zur genauen Anpassung nötig. In den folgenden Wochen werden diese Kontrollen wiederholt. Nach vier Wochen kommt nochmals eine Nachkontrolle, danach nur noch alle 3 Monate. Nach einem Jahr werden die Kontaktlinsen ausgetauscht, um sicherzustellen, dass sie immer die ideale Form haben und die optimale Menge an Sauerstoff durchlassen. |
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Tipps für potentielle Anwender: Vor der Anpassung muss durch eine gründliche Untersuchung beim Augenarzt die Gesundheit der Augen bestätigt werden. Kontaktlinsenspezialisten müssen über ein spezielles Orthokeratologie-Zertifikat und eine besondere apparative Ausstattung verfügen. Die Kontaktlinsen müssen aus hoch-sauerstoffdurchlässigen Materialien bestehen und ein mehrkurviges Design haben. Augenkontrollen müssen während der Anpassphase in sehr kurzen Abständen, danach im vierteljährlichen Rhythmus durchgeführt werden. Die Kontaktlinsen sollten einmal pro Jahr ausgetauscht werden. |
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